News veröffentlicht am: 17.09.08
Kategorie: Freizeitparks

Euro-MIR - Achterbahn die teilweise auch rückwärts fährt

Achterbahn Euro-Mir EURO Mir - Europa Park Rust Glasbau EURO-MIR

Euro-Mir - Ein Stück "Russland" in Deutschland

Die Euro-Mir hat ihren Namen von der russischen Raumstation "Mir" verliehen bekommen. Zu finden ist sie im Europapark in Rust, und dort passenderweise im russischen Viertel (der Europapark ist ja in Länderthemenbereiche unterteilt). Genau ein solches Teilstück eines Originalexemplars der Mir wurde vor der eigentlichen Fahr-Attraktion als begehbares Museumsstück aufgebaut.

Dieses Teilstück kann von den Parkbesuchern durchlaufen und besichtigt werden, das alleine ist schon sehenswert, denn hier ist nichts nachgebaut oder provisorisch entworfen. Nein, diese ausrangierte Raumstation wurde vom Park aufgekauft und aufgestellt. Diese "Museum" soll das Leben der Astronauten in dieser Raumstation aufzeigen. Aber dennoch sollte eine Mitfahrt in der eigentlichen Fahrattraktion nicht ausgelassen werden.

Sehenswerter Glasverbau der Euro-Mir

Wer Russland kennt weiß, dies ist kein Land des Lächelns. Und wer in der Euro-Mir mitfährt, der wird feststellen warum das so ist. Die Hochgeschwindigkeitsachterbahn, teilweise um- und verbaut in Stahl- und Glas-Konstruktionen und Türmen, entreißt spätestens nach dem simulierten "Raketenabschuss" auch dem letzten Spassvogel sein Lachen.

Auf einer Höhe von ca. 28m werden die Wagen mit noch gemächlicher Geschwindigkeit aus dem Tower entlassen. Ab hier beginnen die einzelnen Wagen mit je 4 Sitzen um ihre eigene Achse zu drehen. Kleiner Gag bevors dann zur rasanten Fahrt übergeht denkt der eine oder andere.

Doch der Gag dieser Konstruktion liegt eher darin, den Fahrgast noch im Unklaren zu lassen, ob er die Reise nun zufallsgesteuert vorwärtsschauend oder rückwärtsschauend antritt. Letzteres ist nämlich der blanke Horror, denn nach der gemütlichen Höhenschunkelei gehts nun schlagartig mit 80 Sachen in einen Sturzflug mit einem maximalen Gefälle von 32°. Wer hier gegen die Fahrtrichtung in den Wägen sitzt, ist auf auf die harten Schläge der etwas ruppigen Bahn und auf die schnellen und engen Kurvenwechsel nicht gefasst, und kann sich nicht darauf einstellen. Das wiederrum kann sich "nach" der Fahrt in leichten Schmerzen vor allem im Nacken auswirken.

Rasante Spiralen um und teilweise auch durch die einzelnen Tower der Anlage, Richtungswechsel und Bergauf-/Beragabfahrten bügeln nun auch dem Letzten die Lachfalten aus dem Gesicht. Nach fast 5 Minuten hat der Fahrgast es dann überstanden.

Bildquelle: smoodo.de

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